Veröffentlicht in Partei
am 24.03.2026 von SPD Stuttgart
Unsere Kampagne für die Landtagswahl kam nicht bei den Wähler:innen an. Das Feedback im Wahlkampf war identisch zur Analyse der Demoskop:innen es ist unklar, wofür die Partei steht und wen sie erreichen möchte. Sie macht Politik für ein Klientel, dass sie nicht wählt. Deshalb schlagen wir Folgendes vor:
Zielgruppen definieren
Für wen machen wir Politik? Diese Frage gilt es als erstes zu adressieren. Dazu gehört auch, die Fremdwahrnehmung – bspw. „die Partei macht nur Politik für Bürgergeld-Empfänger:innen – mit der Selbstwahrnehmung – bspw. „wir sind Arbeiter:innen-Partei“ – abzugleichen. Die Solidarität, das Streben nach sozialer Gerechtigkeit, eint alle in der Partei. Das ist unser Markenkern. Diesen dürfen wir auch bei einem Zeitgeist „nach unten zu treten“ nicht aufweichen. Aber die Operationalisierung von „Solidarität“, oder „sozial gerecht“, gehört wie jede andere politische Position auf den Prüfstand. Und dies zielgruppenbasiert. Wir müssen hinterfragen, wofür wir bei den Wähler:innen stehen, die uns wählen sollen.
